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Presse

 

15.09.2021

Experimenteller Wohnungsbau des St. Gundekar-Werks ist bezugsfertig

Eichstätt/Nürnberg. (pde) – 41 neue Wohnungen des St. Gundekar-Werks stehen kurz vor der Fertigstellung. Im Herbst sollen die ersten Mieter in das vom Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg geförderte Projekt einziehen. Das St. Gundekar-Werk hatte 2015 das Grundstück im Rahmen eines Konzeptauswahlverfahrens von der Stadt Nürnberg erworben. Das Projekt wurde in einem nichtoffenen Realisierungswettbewerb im Rahmen des Modellvorhabens des experimentellen Wohnungsbaus „effizient bauen, leistbar wohnen – mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern“ vom damaligen Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr ausgelobt. Der Siegerentwurf von KÖPPEN RUMETSCH Architekten GmbH, Nürnberg wurde 2017 gekürt und realisiert.

Das Wohnungsbauprojekt entstand auf einer ehemaligen Brachfläche und wird vom Freistaat Bayern gefördert. Baubeginn war im März 2020. Bis Spätherbst 2021 sollen die drei Wohngebäude inklusive Außenanlagen fertiggestellt sein.

Die Wohnanlage soll Menschen in allen Lebensphasen ansprechen: Singles, Paare und Familien gleichermaßen. Deshalb entstanden Wohnungen verschiedener Größe von zwei bis fünf Zimmern, darunter auch zwei rollstuhlgerechte Einheiten. Zudem soll die Wohnanlage zu einem Ort der Begegnung werden, wie Frau Ministerialrätin Karin Sandeck als Vertreterin der bayerischen Bauministerin Kerstin Schreyer bei der Grundsteinlegung im Herbst 2020 betonte. Eine „grüne Mitte“ mit Gemeinschaftsraum wird nicht nur den Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern der gesamten Nachbarschaft zur Verfügung stehen.

Die Nachfrage nach gefördertem Wohnraum mit zielgruppenadäquaten Mieten überwiegt das Angebot um ein Vielfaches. Deshalb war auch Ziel des Modellvorhabens, bauliche Konzepte zu entwickeln, die die Frage nach der Bezahlbarkeit des Wohnens nicht mit einer Minderung des Wohnwerts beantworten. So entsprechen die in einer modernen Holzrahmenbauweise gebauten Häuser durchwegs hohen Qualitätsstandards. Als Highlights seien genannt: Fußbodenheizung, Handtuchheizkörper, Holzterrassen/Loggien, Holz-Alu-Fenster mit Fensterfalzlüftern, Sichtholzdecken und -wänden.

Durch den Einsatz von Holz als Baustoff und die energieeffiziente Ausstattung der Gebäude und Wohnungen weist das Projekt zudem einen hohen Grad an Nachhaltigkeit auf. So wird zur Beheizung der Wohnungen auf Geothermie zurückgegriffen. Die Versorgung der Wärmepumpe wird über 49 Erdsonden sichergestellt, welche die Erdwärme als Energiequelle nutzen.

Das Modellvorhaben „effizient bauen, leistbar wohnen – mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern“ ist ein Modellprojekt des Experimentellen Wohnungsbaus im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Es besteht aus bayernweit 13 Pilotprojekten mit mehr als 1.000 bezahlbaren Mietwohnungen in hoher Qualität.

Über uns:
Die St. Gundekar-Werk Eichstätt Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH, gegründet 1954 – Mehrheitsgesellschafter ist die Diözese Eichstätt KdöR – hat ihren Hauptsitz in Schwabach und Büros in Eichstätt und Ingolstadt. Das Unternehmen besitzt über 5.000 unternehmenseigene Mieteinheiten und verwaltet etwa 100 Eigentümergemeinschaften mit rund 2.000 Einheiten sowie weiteren Immobilienbesitz für Dritte. Neubauten und Neuakquisitionen werden den Bestand in den nächsten Jahren weiter steigern. Gemessen am unternehmenseigenen Mietwohnungsbestand ist sie das zweitgrößte der sieben bayerischen diözesanen Wohnungs- und Siedlungswerke.
Die St. Gundekar-Werk Eichstätt GmbH bietet unter dem Motto „Wir bieten Lebensräume – Raum zum Wohnen und Leben“ Wohnraum für Familien, Paare und Singles aber auch für Senioren und Studenten.

Kontakt:
Sibylle Eckstein, Tel. 09122 309-11, E-Mail sibylle.eckstein@gundekar-werk.de
St. Gundekar-Werk Eichstätt GmbH, Penzendorfer Straße 20, 91126 Schwabach, www.gundekar-werk.de

Bild: 7790; 7799 - Raoul Täckelburg/STGW

 

11.05.2021

St. Gundekar-Werk prämiert Gewinner des Architektenwettbewerbs
zu Neubau in der Eichstätter Spitalstadt

Grünes Tor zur Stadt

„Grünes Tor zur Stadt“ lautet der Titel des Gewinner-Entwurfs zur geplanten Wohnanlage des St. Gundekar-Werks in der Eichstätter Spitalstadt. Foto: Ralf Wehrhahn/St. Gundekar-Werk Eichstätt.

Schwabach/Eichstätt. (pde) – Eine geplante Wohnanlage des St. Gundekar-Werks Eichstätt mit Studentenapartments, Wohnungen und Platz für betreutes Wohnen nimmt Gestalt an. Der Gewinner-Entwurf des ausgelobten Architektenwettbewerbs zum geplanten Neubau wurde nun ausgezeichnet.

Architekt Daniel Weiss und Landschaftsarchitekt Andreas Hofmann aus Eichstätt haben den ersten Preis des Wettbewerbs gewonnen. Mit ihrem Entwurf „Grünes Tor zur Stadt“ konnten sie die Vorgaben des St. Gundekar-Werks überzeugend umsetzen: Neben der Schaffung von rund 150 möblierten Apartments für Studierende entstehen in den zwei Gebäudekomplexen laut den Plänen 27 neue Wohnungen sowie Platz für eine betreute Wohngemeinschaft. Außerdem bietet der Entwurf Räumlichkeiten für die Caritas-Kreisstelle Eichstätt.

Im Herbst 2020 hatte das St. Gundekar-Werk, die Wohnungs- und Städtebaugesellschaft der Diözese Eichstätt, den Architektenwettbewerb ausgelobt. Gegenstand war die Planung einer Wohnanlage auf einem rund 3.500 Quadratmeter großen Areal in der Eichstätter Spitalstadt, das sich bereits im Besitz des St. Gundekar-Werks befindet. Der Baubeginn der Anlage ist für 2022 vorgesehen.

Der erste Preis des Architektenwettbewerbs ist mit 25.000 Euro dotiert. Der zweite und dritte Preis gingen mit 16.000 Euro beziehungsweise 10.000 Euro an (Landschafts-)Architekturbüros aus Nürnberg und Stuttgart. Weiter wurden zwei (Landschafts-)Architekturbüros aus München und Neuburg a.d. Donau mit Anerkennungspreisen und jeweils 6.000 Euro ausgezeichnet.

Die Wettbewerbsjury bestand neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Kern aus weiteren Vertretern des St. Gundekar-Werks. Neben Generalvikar Pater Michael Huber von der Diözese Eichstätt waren auch Josef Grienberger, Oberbürgermeister der Stadt Eichstätt sowie Martina Edl, Architektin und 3. Bürgermeisterin der Stadt Eichstätt Teil des Gremiums. Komplettiert wurde die Jury durch sachkundige Architektinnen und Architekten unter Vorsitz von Prof. Dietrich Fink aus München.